Behind the scenes: Die Entwicklung der Multilagerfähigkeit

  ( Daniel | Xmatik )

DaniWir Entwickler sitzen nicht selten mit rauchenden Köpfen voller Ideen vor unseren Rechnern, um unsere Module sinnvoll auszubauen und überlegen uns immer wieder neue Möglichkeiten, Kundenwünsche und Erweiterungen bedienerfreundlich umzusetzen. Für die neuste Version unserer Transportlösung Xtrans haben wir die Lagerverwaltung des Werkstattlagers erweitert. Von verschiedenen Seiten wurde eine „Multilagerfähigkeit“ gewünscht. Neu lassen sich nun alle Materialien an verschiedenen Standorten ein- und auslagern.

Wir haben die bestehenden Fenster wie Werkstattmaterialien und Lagerbewegungen entsprechend angepasst. Dabei war es ein grosses Anliegen, die Bedienung der Fenster möglichst nicht gross zu verändern. Für alle Kunden, welche das neue Multilager nicht wünschen, bleibt die Bedienung deshalb gleich und die Ansicht der Fenster ändert sich nicht. Sind mehrere Lagerplätze im Spiel, passen sich die Fenster entsprechend an, und bieten die neuen Funktionen.

Um Materialien an verschiedenen Lagerplätzen verwalten zu können, muss man diese erst irgendwo definieren. Dazu gibt es nun ein neues Fenster „Lagerorte / Lagerplätze“. Es  lassen sich damit verschiedene Lagerorte (z.B. Gebäude, Lagerräume) und für jeden Lagerort mehrere Lagerplätze (z.B. Räume, Regale) verwalten. Der aktuelle Bestand der eingelagerten Materialien an einem Lagerplatz wird dementsprechend in einer Übersichtsliste angezeigt.

Das bestehende Fenster „Werkstattmaterial“ bietet neu eine Übersicht der Lagerplätze mit dem Bestand des entsprechenden Materials.

 Zum Vergrössern bitte anklicken.

Bei den Lagerbewegungen lässt sich für jede Bewegung das Material an die erfassten Lagerplätze buchen. Dies geschieht direkt in der Liste, die eingeblendet wird.

Alle Ausdrucke, die mit dem Werkstattlager zu tun haben, wurden überarbeitet und entsprechend mit den einzelnen Lagerplätzen erweitert. Damit kann schnell und unkompliziert eine Übersicht der aktuellen Bestände an den einzelnen Lagerplätzen ausgedruckt werden. Eine Inventarisierungsliste bietet die Möglichkeit, die Bestände am Lager zu prüfen und allenfalls zu ergänzen. Am PC können dann die Abweichungen korrigiert werden.

Mit Teamwork zum Ziel

Wir mussten eine Möglichkeit finden, die interne Berechnung der Bestände korrekt und möglichst performant durchzuführen. Dies war eine sehr knifflige Aufgabe. Vor allem aus dem Grund, dass für eine Bestandsberechnung zu einem bestimmten Zeitpunkt viele Datensätze „durchrannt“ werden und die entsprechenden Ein- und Ausgänge miteinbezogen werden müssen. Bei sehr grossen Datenmengen, mit vielen Lagerbewegungen kann dies unter Umständen ganz schön lange gehen. Ich habe mit meinem Teamkollegen Kilian lange darüber diskutiert, wie wir diese Problematik am besten lösen, woraus verschiedenste Ansätze resultierten. Wir haben uns dann für eine Lösung entscheiden, die in der Umsetzung zwar ein bisschen anspruchsvoller, jedoch sehr performant ist.

Was manchmal nur nach einem neuen Programmfenster aussieht, erfordert hinter den Kulissen meistens viel Know-How, komplexes Prozessverständnis und manchmal auch “hitzige” Diskussionen darüber, wie wir es am besten lösen. Doch letztendlich lohnt es sich immer, sobald der Kunde zufrieden ist und gerne mit der Applikation arbeitet.

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